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TU Berlin

Lehre

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Heiße Plasmen im Universum

Dozent: Prof. Robert Wolf
(Veranstaltungsdaten im Vorlesungsverzeichnis.)

Raumänderung: Die Vorlesung findet im Raum EW 809/10 statt.

Der Großteil der sichtbaren Materie im Universum besteht aus Plasmen. Die Plasmazustände reichen von relativistischen Plasmajets, über dünne heiße Plasmen im interstellaren Medium, dichte heiße Plasmen im inneren der Sterne, bis hin zu irdischen Plasmen wie dem Polarlicht oder Blitzen. Extreme Plasmazustände, die denen im Universum nahe kommen, lassen sich auch in Laborplasmen nachbilden.

Mündliche Prüfungen

Mündliche Prüfungen bei Prof. Breitschwerdt finden in der Regel im Zeitraum März bis Mitte April sowie Ende August bis Anfang Oktober statt. Genaue Prüfungstermine können ca. einen Monat vorher im erfragt werden. Jedoch werden sie erst nach Vorlage der Prüfungsanmeldung (im Prüfungsamt)  fest vergeben.

Themen fuer Bachelor- und Masterarbeiten

Die Forschungen am ZAA befassen sich mit dem Kosmischen Materiekreislauf. Dabei versuchen wir vor allem mit Hilfe von Computersimulationen ein besseres Verstaendnis des Universums zu erlangen. Die Themen fuer Bachelor- und Masterarbeiten werden aus unseren aktuellen Forschungsprojekten ausgewaehlt.

Die einzelnen Forschungsthemen werden im folgenden naeher erlaeutert:

Kosmische Strahlung

Bild

Bachelorarbeit

Allgemeine Informationen

Die Abschlussarbeit des Bachelorstudiums Physik wird im sechsten Semester angefertigt und hat einen Umfang von 10 Leistungspunkten
(siehe http://www.physik.tu-berlin.de/einrichtungen/StudFach/2008/bachelor/). In der Bachelorarbeit sollen Sie zeigen, dass Sie in der Lage sind, ein Problem der Physik selbststaendig nach wissenschaftlichen Methoden zu
bearbeiten.

Hinweise zu Verlegungen von Vorlesungen

  • Die Vorlesung Grundlagen der Astronomie und Astrophysik (TU) findet wegen der Erstsemestereinführung am Montag, den 11. April, ausnahmsweise von 14-16 Uhr im Hörsaal EW 202 statt.

Vorlesungsausfall

Am 16. November 2010 muss die Vorlesung Strahlungstransport im interstellaren Medium leider ausfallen.

Hinweise zu Verlegungen von Vorlesungen

Intergalaktisches Gas und die „fehlenden“ Baryonen im Universum

Prof. Dr. Philipp Richter

(Institut für Physik und Astronomie, Universität Potsdam)

Donnerstag, den 1. Juli 2010, um 18.30 Uhr im Magnus-Haus
Am Kupfergraben 7, 10117 Berlin
Vortrag im Rahmen des Berliner Physikalische Kolloquium (BPK) im Magnus-Haus.

 

Zusammenfassung:

Der überwiegende Teil der baryonischen Materie im Universum befindet sich nicht etwa in Form von Sternen in Galaxien, sondern verteilt sich als diffuses, teil-ionisiertes Plasma in großskaligen Filamenten im intergalaktischen Raum. Es ist dieses intergalaktische Medium, aus welchem die Galaxien das Material für neue Sterne heranziehen und welches den kosmischen Materiekreislauf auf großen Skalen bestimmt. Beobachtungen und numerische Simulationen haben gezeigt, dass sich der physikalische Zustand des intergalaktischen Gases als Folge der voranschreitenden Strukturentwicklung im Universum erheblich verändert. Dadurch "versteckt" sich ein zunehmender Anteil der baryonischen Materie in Form eines fast vollständig ionisierten, heißen Mediums, welches aufgrund der extrem geringen Teilchendichte kaum Strahlung emittiert. Erst durch aufwendige Beobachtungskampagnen mit dem Hubble-Weltraumteleskop in den letzten Jahren konnte diese Gasphase durch Absorptionsspektroskopie hoch-ionisierter Elemente (insbesondere fünffach ionisierter Sauerstoff) nachgewiesen werden. Der Vortrag versucht, einen Überblick über die faszinierenden Eigenschaften des intergalaktischen Mediums und seine Rolle in der Entwicklung galaktischer Strukturen im Universum zu geben.

Astrophysikalisches Numerikum

Numerische Methoden in der Astrophysik

(Numerikum im Rahmen des Astrophysikalischen Praktikums)

 

Rayleigh-Taylor Instabilität im Falle einer schweren, oben liegenden Flüssigkeit und einer leichten, unten liegen Flüssigkeit.
Rayleigh-Taylor Instabilität im Falle einer schweren, oben liegenden Flüssigkeit und einer leichten, unten liegen Flüssigkeit.

Viele Probleme in der modernen Astrophysik sind zu komplex, um sie analytisch lösen zu können, und erfordern daher den Einsatz von Computern und geeigneten numerischen Verfahren. In diesem Kurs werden die Grundlagen von einigen dieser Verfahren anhand von speziell astrophysikalischen Problemstellungen erläutert. Die konkrete Umsetzung eines Algorithmus in eine Programmiersprache wie FORTRAN oder C++ wird im praktischen Teil des Numerikums behandelt.

Antrittsvorlesung von Prof. Dieter Breitschwerdt

Am Donnerstag, den 7.1.2010, hält Prof. Dieter Breitschwerdt seine Antrittsvorlesung im Rahmen des Kolloquium der Physikalischen Institute der TU Berlin zum Thema:

Kosmisches Feuerwerk: Über die Entwicklung von sternbildenden Galaxien

Beginn ist 17 Uhr c.t. im Hörsaal EW 202 des Eugene-Paul-Wigner-Gebäude.

Zusatzinformationen / Extras