Nihil Impossibile Est Das van Dusen Handbuch
   
 

Die Protagonisten

Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus S. F. X. van Dusen

Bild von Friedrich W.
Bauschulte
Friedrich W. Bauschulte
spricht van Dusen
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Augustus van Dusen wurde am 2. März 1846 geboren, er verschwand beim Erdbeben in San Francisco am 18. April 1906 um 5 Uhr 12 in einer Erdspalte und wurde für tot erklärt. 1912 tauche er jedoch in Berlin wieder auf um seinen größten Fall zu lösen.

Die Bedeutung der Initialen wurde nie erklärt, sie könnten jedoch für Saint Francis Xavier stehen, intelligent und gelehrt, ein Weltreisender, ein charmanter Mann, mit unbegrenzter Energie und einer außergewöhnlichen Balance aus Mystizismus und gesundem Menschenverstand ausgestattet. [Seymour/Kyper]

Seinen Spitznamen »Denkmaschine« erhielt er von Schachweltmeister Emanuel Lasker, nachdem dieser eine Partie Schach gegen van Dusen verloren hatte (van Dusens erster Fall).

Van Dusen besitzt ca. 15 bis 20 Doktorentitel (laut einer Ansprache bei der dritten öffentlichen Veranstaltung).

»Practically all those letters remaining in the alphabet after Augustus S. F. X. Van Dusen was named were afterward acquired by that gentleman in the course of a brilliant scientific career, and, being honorably acquired, were tacked on to the other end. His name, therefore, taken with all that belonged to it, was a wonderfully imposing structure. He was a Ph.D., an LL.D., an F.R.S., an M.D., and an M.D.S. He was also some other things --- just what he himself couldn't say --- through recognition of his ability by various foreign educational and scientific institutions.«
aus: Jacques Futrelle, The Problem of Cell 13

In deutscher Übersetzung:

»Nachdem Augustus S. F .X. van Dusen seinen ungewöhlichen Namen erhalten hatte, erwarb er später im Verlauf einer blendenden, wissenschaftlichen Karriere praktisch alle im Alphabet übriggebliebenen Buchstaben und setzte sie, da es sich um ehrenwerte Titel handelte, ans andere Ende seines Namens. So wirkte dieser mit all dem schmückenden Beiwerk, das dazugehörte, außerordentlich imponierend. Van Dusen war Ph.D. (Doktor der Philosophie --- nicht zu verwechseln mit Dr. phil., da auch Naturwissenschaftler in den USA den Ph.D. erlangen [UB]), LL.D. (Doktor der Rechtswissenschaft), ein Fellow of the Royal Society (F.R.S.), M.D. (Doktor der Medizin) und M.D.S.(Master of Dental Surgery). Darüberhinaus besaß er auch noch weitere Titel, die ihm verschiedene philosophische und wissenschaftliche Institutionen im Ausland in Anerkennung seiner Verdienste verliehen hatten --- doch es waren so viele, daß er sie gar nicht alle behalten konnte.«
aus: Jacques Futrelle, Das Rätsel von Zelle 13.

Er wohnte 333 West 35th Street, Manhattan, New York City, NY, in einem älteren zweistöckigen Haus aus braunen Klinkersteinen. Mitbewohner sind eine Köchin und sein Diener James. Fast das gesamte Erdgeschoß bestand aus einem großen Labor.
Dies ist übrigens die gleiche Straße (das gleiches Haus?) in der später der Privatdetektiv Nero Wolfe lebte. Siehe dazu die Romane von Rex Stout und die Fernsehserie mit William Conrad (siehe auch diese Seite zu Rex Stout).

Er hat zwei Brüder: Tiberius und Caligula. Mit Augustus sind dies die Namen der ersten drei römischen Kaiser. Sein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater kam im 17. Jahrhundert mit den Stuyvesants aus Holland nach Amerika (Zocker, Zossen und Zinnober)

Lebenswerk: Die atomare Strukturtheorie der Elemente
Leitspruch: »Einem wahrhaft intelligenten Menschen ist nichts, wohlgemerkt nichts, unmöglich!«
Methode: »Zwei plus zwei ergibt vier, immer und überall.«
Werkzeug: Das Chemo-Physikalische Miniaturlabor
Hutgröße: 60 bzw. 8

Erfindungen des Professors

»Er hat mehr Patente als Edison.« (van Dusens erster Fall, Prof. van Dusen und die sieben Detektive)

Außergewöhnliche Fortbewegungsmittel

Im Laufe seines Lebens benutzte, bzw. entwickelte (s.o.), Professor van Dusen einige Fortbewegungsmittel, die zu seiner Zeit ungewöhnlich waren. Dies sind im einzelnen:

Hutchinson Jefferson Hatch Jr.

Bild von Klaus Herm
Klaus Herm
spricht H. H.
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Chronist der Fälle von Professor van Dusen und Reporter beim Daily New Yorker, dem »Weltblatt der Weltstadt«, bei der er u.a. als Gerichts- und Lokalreporter tätig ist. Davor war er bis Ende 1897 freiberuflicher Journalist bei der »Eleganten Welt«, für die er Verfasser der Kolumne »Klatsch mit Hatch« war.

Vater: Multimillionär Hutchinson Hatch Sen. (1823--1906) (Prof. van Dusen und die verschwundenen Millionäre, Prof. van Dusen und das Zeichen der Sieben)
Onkel: Hamilton Hatch (Prof. van Dusen und das Zeichen der Sieben)
Befreundet: mit Penelope »Penny« de Witt
Lieblingszigarren: Corona-Corona
Lieblingsgetränk: Scotch